Liebe Kolleginnen und Kollegen in St.Georg-Borgfelde,

wie ihr wisst eröffnet unsere St.-Georger Al Nour-Moschee diesen Monat endlich ihre neue Moscheegemeinde in Horn nach vielen Jahren harter Arbeit. Ein Leuchtturm für Interreligiösität, demokratisches Miteinander und Engagement für die ganze Stadt Hamburg. Auch wir von „Vielfalt St.Georg“ haben schon 2013 durch unsere „Lange Nacht der Demokratie“ die Erweiterung der Al Nour Moschee unterstützt, erinnert euch gern an das Fest durch die Zusammenfassung im Anhang.

Anfang dieser Woche wurde das neue Gebäude der Al-Nour-Moschee in Horn mit zahlreichen nationalistischen und islamfeindlichen Beschimpfungen beschmiert. „Deutschland den deutschen; Nationaler Wiederstand“ (Rechtschreibfehler im Original) und weitere rechtsradikale Parolen wurden rund um das Gebäude angebracht. Wir verurteilen diesen Übergriff auf einen unserer Kooperationspartner und Freunde. Gemeinsam stehen wir für Demokratie und gesellschaftliche Vielfalt ein und sind solidarisch gegen Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus und jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Die Demonstrationen diese Woche in Hamburg haben gezeigt: „Wir sind mehr!“

Im Namen von „Vielfalt St.Georg-Borgfelde-Hamm“

Katty Nöllenburg

Koordinierungs-  und Fachstelle „Demokratie leben! St. Georg-Borgfelde-Hamm“

Leiterin ikm

Wenn Sie mit ihrer Einrichtung/Institution die „St. Georger Erklärung gegen Gewalt an Frauen“ unterstützen wollen, schicken Sie unter Angabe des Namens eine Mail an:

Demokratie leben!

Geförderte Projekte von 2015 bis 2018

Empowerment

Empowerment „Selbstkompetenz“

Wie entsteht durch Vielfalt ein Mehrwert? Nur, wenn alle zu Wort kommen und gehört werden. Migranten und Migrantinnen wurden für ihre Belange bisher noch zu wenig Raum gegeben. Wir haben versucht, diese Menschen so zu stärken, dass ihre Stimme deutlich hörbarer wird. Das Ergebnis: Menschen thematisierten das, was ihnen wichtig ist.

Dialog

Interkultureller und interreligiöser Dialog

Trotz aller Vielfalt, Menschen, unterschiedlicher Herkunft, Religionen und Generationen bleiben meistens in ihren Milieus. Dieser Umstand kann zu Isolation, Parallelgesellschaften und Intoleranz führen. Wir haben in einem Stadtteil von Hamburg viele Begegnungen geschaffen – kultur-, religions- und generationsübergreifend. 

kreis-raum

Beteiligung im
öffentlichen Raum

Menschen brauchen Orte, an denen sie Gastgeber sein können und damit Anderen Einblicke in ihre Kultur gewähren. Muslimen haben dafür wenig öffentliche Räume. Wir haben mit diesem Projekt dazu beigetragen, dass mit dem Ramadan-Pavillon und dem Zuckerfest moslemische Feste öffentlich – im doppelten Sinne – gefeiert werden konnten.

Die Entwicklungsphase des Lokalen Aktionsplans wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die kommunale Koordination liegt beim Fachamt für Sozial­raum­management beim Bezirksamt Hamburg-Mitte. Die lokale Koordination liegt beim Träger Institut für Konfliktaustragung und Mediation e.V.

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