Empowerment

Wir wissen, was wir tun.
Vielfalt als Mehrwert? Das geht nur, wenn alle zu Wort kommen. Migranten wurden bisher in St. Georg-Borgfelde wenig gehört. Vielfalt St. Georg-Borgfelde lud daher die Migrantenorganisationen ein, mitzuwirken. Das Ergebnis: Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte, Frauen und Männer thematisierten das, was ihnen wichtig ist.

Community Lotsen – Elbschloss an der Bille (Hamm 2017)

Aus dem Stadtteil – für den Stadtteil!

Die Elisabeth-Kleber-Stiftung, die Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG (BGFG) und das soziokulturelle Zentrum und Mehrgenerationenhaus, „Elbschloss an der Bille" haben im letzten Jahr gemeinsam mit dem Institut für konstruktive Konfliktaustragung & Mediation (ikm) sogenannte ,,Community Lotsen" in der Wohnunterkunft für geflüchtete Familien in der Eiffestraße 398 ausgebildet.

Die Lotsengruppe besteht aus 13 Erwachsenen unterschiedlichster Herkunft, Sprache, Religion und Geschlecht, die sich selbst den Namen ,,Hand in Hand" gegeben haben. Sie unterstützen innerhalb der Unterkunft bei Konflikten zwischen BewohnerInnen, wie auch zwischen BewohnerInnen und den Unterkunftsmitarbeitern. Bis jetzt sind sie demnach Kommunikationslotsen, oder Konfliktlotsen innerhalb der Unterkunft, die ein regelmäßiges Coaching erhalten.

Diese erste Durchführung war ein Pilotprojekt, welches von Studentinnen der Universität Hamburg (Prof. Redlich) evaluiert wird, um das Konzept auf andere Unterkünfte übertragbar machen zu können, und ist ein Produkt auf Basis der Bedarfsanalyse, die ,,Demokratie leben! St. Georg Borgfelde-Hamm" 2015 durchgeführt hat. Durch den niedrigschwelligen, langfristigen Kontakt und Beziehungsaufbau zur Bewohnerschaft konnte ein verlässliches, regelmäßiges Gremium innerhalb der Unterkunft geschaffen werden, welche als Ansprechgruppe in die Unterkunft hinein und wieder hinaus dient.

Was noch fehlt, ist die nachhaltige Anbindung an den Stadtteil (das ,,Community" der Community Lotsen). Ein Teil des ursprünglichen Konzepts ist, dass ein stadtteilinterner Träger die weitere Begleitung und vor allem die Verknüpfung mit Einrichtungen und Bewohnern des Stadtteils vornimmt. Konkret geht es um eine Kooperation zwischen dem Elbschloss an der Bille und Integrationspunkt, welche die Community Lotsen schon in der Unterkunft begleiten. Die Stiftung und Genossenschaft wird sowohl ihre Arbeitsleistungen im Rahmen der Personalkosten, als auch die unterschiedlichen Räume des Elbschlosses unentgeltlich einbringen. Bei der weiteren Umsetzung des Projektes unterstützen die vielfältigen Kontakte jahrzehntelanger Arbeit im Stadtteil.

„Demokratie leben! St. Georg Borgfelde-Hamm“ unterstützt das Projekt finanziell.

Empowerment muslimische Mädchen – Muslimische Mädchen

Hamburg e.V. in Kooperation mit SV Vorwärts St. Georg (2017)

Junge, engagierte Frauen fördern!

Für das Jahr 2017 hat sich der BGA des Projekts „Demokratie leben“ unter der großen Überschrift „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ drei Vorhaben auf die Tagesordnung gesetzt:
 

  1. Die öffentliche Positionierung von Persönlichkeiten in St. Georg aller Couleur gegen Gewalt gegen Frauen 
  2. Die Schaffung einer gemeinsamen Plattformen für Frauen aus unterschiedlichen Kulturen, Schichten und politisch/religiösen Orientierungen unter einem „Nein“ zur Gewalt gegen Frauen
  3. Das gezielte Empowerment für Frauen aus Minderheitengruppen

 

Dieses Projekt des Vereins „Muslimische Mädchen Hamburg e.V.“ ist Punkt 3 zuzuordnen.
Der Verein initiiert, dass eine Gruppe von 70 muslimischen Mädchen im Stadtteil St. Georg-Borgfelde-Hamm umfangreich über das Thema Diskriminierung und Muslimfeindlichkeit informiert werden. In diesem Sinne wird auf Beratungs- und Anlaufstellen im Umfeld aufmerksam gemacht, die im Falle eines verbalen oder körperlichen Angriffes aufgesucht werden können, und beigebracht wie sie sich in solchen Fällen verteidigen können. 

Das geplante Projekt soll muslimische Mädchen von „Muslimische Mädchen Hamburg e.V“ und „Masjid Rahma – Muslimischer Familienverein e.V“ erreichen, die sehr viel Wert auf Verständigung, Austausch, Begegnung und Vertrauen legen und nach unserem Projekt weiterhin bereit sind in anderen Initiativen, Stadtteilfesten, Konferenzen und Frauengruppen im Stadtteil aktiv mitzuwirken und voller Kreativität unsere Gemeinschaft mitzugestalten. Für die Zukunft stehen zuerst die Vernetzung mit anderen nicht-muslimischen Mädchen/jungen Frauen und dann die Realisierung von Projekten im Fokus, die zusammen organisiert und durchgeführt werden. Grundlegend sollen die Mädchen bestärkt werden eine aktive Rolle in unserer Gesellschaft einzunehmen.

Hintergrund der Veranstaltung war eine Wochenendtagung im Januar 2017 mit 40 muslimischen Mädchen zwischen vierzehn und neunzehn Jahren. Hier wurde das Thema Muslimfeindlichkeit in Deutschland behandelt und über den Platz einer gläubigen Muslima in unserer Gesellschaft gesprochen. Im Laufe der Tagung wurden sehr persönliche Diskriminierungserfahrungen ausgetauscht, es wurde versucht zu verstehen weshalb menschenverachtende Bewegungen wie „Pegida“ europaweit und die Afd mit ihrem antimuslimischen Programm Zulauf finden. Nach einem Vortrag von Frau Nas wurde mit Entsetzen festgestellt, dass muslimische Frauen vermehrt auf offener Straße Opfer von Angriffen, Beleidigungen und Anfeindungen werden. Nach der Wochenendtagung war den Teilnehmenden die Betroffenheit der muslimischen Jugendlichen bewusster denn je. Das Projekt knüpft an dieser Stelle an stärkt die jungen Frauen konstruktiv und selbstbewusst ihr Gedanken und Vorstellungen in den Stadtteil und die Gesellschaft zu tragen.

International Women´s Empowerment Conference (2017)

Living your dreams

Unter der Überschrift „Living your dreams“ soll am 10.06.2017 um 13.30 Uhr in einer „Neuauflage“ der „International Women’s Empowerment Conference“ Frauen ein Forum gegeben werden, über Gewalt-prävention ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet unter Zusammenarbeit von Frauen des Afrikanischen Zentrums Borgfelde, der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde, ortsansässigen und mit Migrationsthemen befassten Ärztinnen, dem Gesundheitsamt, MiMi (Mit Migrant_innen für Migrant_innen), Mitarbeiterinnen eines Frauenhauses, Polizistinnen und weiteren Unterstützerinnen statt.

Sowohl physische als auch psychische Gewalt an Frauen in Familien und weit darüber hinaus sind alltägliche Phänomene. Bei der geplanten Veranstaltung soll Frauen Raum gegeben werden, sich über ihre Erfahrungen in Kleingruppen auszutauschen (Workshops), sich zu informieren und Hilfsangebote wahrzunehmen. Hierzu gibt es Infostände und Informationsmaterial. Ärztinnen und Seelsorgerinnen werden vor Ort sein und Möglichkeit für (Einzel-)Gespräche bieten. Ziel ist, dass die Frauen sich untereinander solidarisieren und nicht, wie es häufig geschieht, aufgrund ihrer kulturellen Prägung gegenseitig stigmatisieren. 

Ein weiteres Ziel ist die Vernetzung und Verabredung zu weiteren Terminen und Folgeveranstaltungen. Die Organisatorinnen der Veranstaltung, die sich seit September 2016 in einer festen Arbeitsgruppe regelmäßig treffen, sind dabei verlässliche Ansprechpartnerinnen und Multiplikatorinnen.

Weitere geplante Themen für kommende Veranstaltungen sind: 

- Gesundheit - Erziehung und Bildung 

- Arbeit 

- Kraftquellen und Motivation 

Datum: 10.6.2017 von 13.30 bis 18 Uhr

Ort: Erlöserkirche, Jungestr. 5 am Berliner Tor 

Zielgruppe: Frauen aller Nationalitäten, Herkunft und (Nicht-)Religionen 

Konferenzsprachen: Englisch und Deutsch
Kontakt: Elisabeth Kühn; kuehn@stgeorg-borgfelde.de

 

Frauen-Dialogforum - ikm (2017)

Solidarität unter Frauen

Für das Jahr 2017 hat sich der BGA des Projekts „Demokratie leben“ unter der großen Überschrift „Nein zu Gewalt gegen Frauen“ drei Vorhaben auf die Tagesordnung gesetzt:
 

  1. Die öffentliche Positionierung von Persönlichkeiten in St. Georg aller Couleur gegen Gewalt gegen Frauen 
  2. Die Schaffung einer gemeinsamen Plattformen für Frauen aus unterschiedlichen Kulturen, Schichten und politisch/religiösen Orientierungen unter einem „Nein“ zur Gewalt gegen Frauen
  3. Das gezielte Empowerment für Frauen aus Minderheitengruppen

 

 Das Projekt des ikm bezieht sich auf den zweiten Punkt:

Frauen sind von den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen auf nationaler und globaler Ebene besonders betroffen, weil sie die größte verheimlichte Minderheit sind. Die Aufhebung der ethischen Schranken für öffentliche Reden und Debatten trifft Frauen als erste, weil die Frau kulturübergreifend das erste Objekt von Diffamierung und Abwertung ist. Gleichzeitig verhindert der Abgrenzungsdiskurs eine Solidarisierung von Frauen, weil v.a. moralische Vorbehalte aber auch politische Einstellungen die Einigkeit von Frauen zunichtemachen. 

Diesen Prozess möchten wir umkehren und Frauen in St. Georg an einen Tisch bringen, um eine gemeinsame Frauenplattform zu gründen. 

Wir wollen mit repräsentativen Frauen aus der Mehrheitsgesellschaft und anderen Kulturen gemeinsam um diese Fragen diskutieren und streiten und zu einem gemeinsamen Forderungs- und Aktionsplan kommen, den wir zu G20 vorlegen können. Dafür wollen wir Themenabende veranstalten, an denen die folgenden Fragen kombiniert mit aktuellen Fragestellungen diskutiert werden sollen:

-  Ist der Minderheitendiskurs für die Debatte über Gewalt gegen Frauen notwendig? 

- Müssen Frauen überhaupt eine besondere Plattform haben? Hat sich das Thema „Sexismus“ nicht für die deutsche Gesellschaft erledigt? 

- Sollen nur Projekte oder Themen(abende) gefördert werden, die sich explizit an Frauen wenden? Von Frauen für Frauen? Oder sollten nicht alle Menschen, die Opfer von Gewalt sind unabhängig vom biologischen Geschlecht oder der gender Zugehörigkeit gleichermaßen Beachtung finden? 

- Gibt es in dieser Frage nicht ein „generation-gap“? 

- Führt eine Debatte über die gender Frage nicht automatisch zu einer Debatte über Flüchtlinge und Muslime am Steindamm? 

- Welches Männer- und Frauenbild wollen wir für die deutsche postmigrantische Gesellschaft und wo fließen andere Vorstellungen ein? 

- Wer erzieht die Kinder wozu? 

- Wie können wir kulturübergreifende Frauensolidarität ohne Bevormundung praktizieren? Wird sie überhaupt gewünscht? 

Momentan wird an einer St. Georger-Erklärung gegen die Gewalt an Frauen gearbeitet.

Kurdisches Frauenfrühstück im Kulturladen St. Georg (2016)

Zusammenkommen und Vernetzen

Seit etwa einem Jahr trifft sich in den Räumen des Kulturladens St.Georg e.V. einmal monatlich sonntags die türkisch-kurdische Frauengruppe unter der Leitung von Hatice Kar, Cevahir Yalniz und Telli Kurt mit geflüchteten Frauen aus den kurdischen Gebieten in Syrien, dem Irak und der Türkei zu einem gemeinsamen Frühstück. Dabei geben sie ihnen in Gesprächen Unterstützung bei den vielfältigen Problemen. Die die Entwicklung von Bekanntschaften, die über das monatliche Treffen hinausgehen, steht im Vordergrund.

Das Projekt wird ehrenamtlich geleitet und die Zutaten für das Frühstück normalerweise aus eigener Tasche gezahlt. „Demokratie leben! St. Georg Borgfelde-Hamm“ unterstützte das Projekt 2016 in der Finanzierung von Lebensmitteln, Getränken und Aufwandsentschädigungen für Vor- und Nachbereitung.

Empowerment für SexarbeiterInnen – Ragazza e.V. (2016)

Verschleiert oder entblößt – Für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen

In der Antirassismus- und Antidisikriminierungsarbeit in Sankt Georg sind Frauen als besondere Zielgruppe bislang unterrepräsentiert. Dabei sind sie sowohl als Angehörige von Minderheiten als auch als Angehörige der Mehrheitsgesellschaft im Fokus von kulturellen Zuschreibungen und Viktimisierungsdebatten. Diese Zuschreibungen führen zu einer Entsolidarisierung unter Frauen und zum Verlust einer gemeinsamen Perspektive.

Wir wollen deshalb in Sankt Georg einen gemeinsamen mentalen wie realen Raum für Frauen aus allen Kulturen schaffen, die daran mitwirken wollen, allen Frauen eine Stimme zu geben und den öffentlichen Raum für sie sicher und lebenswert zu machen.

Über Bildungs- und Kulturunterschiede hinweg wollen wir gemeinsam an einem neuen Frauenbild arbeiten, das Frauen mit Kopftuch und Minirock, Singles und Mütter, Alleinerziehende und Ehefrauen, Lesben und Heteras, neue wie alte Flüchtlinge, Frauen aus Osteuropa und aus Afrika, Kurdinnen und Türkinnen erreicht.

Jeder einzelne Vorfall, jeder Übergriff und jedes Verbrechen für sich betrachtet, führt dazu eine Opfergruppe in den Mittelpunkt zu stellen und andere Gruppen in die Nähe der Täter zu rücken. Damit breitet sich ein Klima der Schuldzuschreibung und Entsolidarisierung aus. Diesem Prozess wollen wir entgegenwirken.

In diesem Sinne unterstützt „Demokratie leben! St. Georg Borgfelde-Hamm“ das Empowerment verschiedener Frauengruppen unter sich. Bestimmte Anliegen können nur im eigenen Kreis bearbeitet werden, vor allem der Austausch an Erfahrung und Vernetzung der Gruppe untereinander sind hier besonders wichtig. Zu dieser Förderung zählt auch das Empowerment für Sexarbeiterinnen. Parallel oder folgend wird eine Vernetzung mit anderen Frauengruppen und dem Gesundheitsamt angestrebt.

Qualifizierungsseminar für muslimische Gemeinden im

Integrationspunkt Hamburg (2016)

Stärkt St. Georger Projekte!

 Am 17.12.2016 richtete der Integrationspunkt eine Fortbildung aus, die Vereinsrecht, Förder-möglichkeiten und Projektkonzeption thematisierte. Im Sinne einer Wissensvermittlung und Förderung von Integrationsprojekten, hatte das Projekt das Ziel Gemeinden zu helfen ihre Projekte besser umzusetzen. Die Schulung richtete sich vor allem an Mitglieder muslimischer Gemeinden in St. Georg,
Unterstützt wurde die Veranstaltung in der Planung, Durchführung und Finanzierung von „Demokratie leben! St. Georg Borgfelde-Hamm“.

Saz-Unterricht im Kulturladen (2016)

Musikmachen in St. Georg

 

Im September trat eine Gruppe syrisch-kurdischer Flüchtlinge an den Kulturladen St. Georg heran um über Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu sprechen. Ziel war es geflüchteten Jugendlichen Räume zu organisieren und ihnen dort im Stadtteil eine sinnvolle Beschäftigung anbieten zu können.

Daraufhin stellte der Kulturladen unentgeltlich Räume zur Verfügung, um jungen syrischen Musikern das Proben zu ermöglichen. Zusätzlich erteilt ein Musiklehrer dort ehrenamtlich Saz-Unterricht. Für die Jugendlichen dient das Erlernen der eigenen Musikkultur zu diesem Zeitpunkt als Stabilisierungsfaktor, da das gemeinsame Musik-machen und Erlernen von Instrumenten die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeit stark fördert. 

Das Angebot findet so starken Zulauf, dass mehr Jugendliche kommen, als Instrumente zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund unterstützte „„Demokratie leben! St. Georg Borgfelde-Hamm“ das Projekt in der Anschaffung von sieben Saz incl. Schutzhüllen, die im Kulturladen gelagert werden.

Jugendarbeit der Islamische Religionsgemeinschaften

St. Georg in der Sabikun Moschee (2016)

Jugendarbeit in Moscheen stärken!

Ohne das Engagement der ehrenamtlichen Gemeindemitglieder, wäre die religiöse und schulische Ausbildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen in vielen Religionsgemeinschaften nicht möglich. Jene bezieht sich nicht nur auf religiöse Inhalte sondern umfasst die gesamte Persönlichkeitsbildung. Sie befähigt die Kinder selbstbewusste Akteure unserer Gesellschaft zu werden. Diese wertvolle Arbeit wird betreut von praxiserfahrenen Ehrenamtlichen, die sich mit viel Leidenschaft und Zeitaufwand um die kleinsten Mitglieder der Gemeinden kümmern.

Das Projekt hatte das Ziel die Jugendarbeit besonders der westafrikanisch geprägten Sabikun-Moschee auf dem Steindamm zu stärken. Die Sabikun Gemeinde umfasst ca. 80 Jugendliche und 200 Kinder. Leitgedanke war es, viele innerhalb einer Gemeinde zu stärken, anstatt wenige von vielen Gemeinden. Die gezielte Stärkung der Strukturen in den einzelnen Gemeinden steht dabei im Vordergrund. Kooperationen und Vernetzungen nach außen sind dadurch langfristig tragfähiger und belastbarer. 

In diesem Sinne hat das Projekt zum Ziel Jugendgruppenleitungen auszubilden, die die Jugendarbeit in den Gemeinden stärken und nach außen vernetzen können. Hier nahmen 15 Jugendliche der Sabikun Gemeinde am Seminar von Nadine Wiese (ikm) teil. Das Seminar stärkte die die Jugendlichen im Bereich Leader Training mit den Inhalten: Moderation, Visualisierung und Gruppenbildung. Es wurden verschiedene Vorgespräche geführt, zwei Trainings durchgeführt, eine Dokumentation erstellt und die Gruppe im Arbeitsprozess in der Gemeinde für zwei Monate begleitet. „Demokratie leben! St. Georg Borgfelde-Hamm“ finanzierte das Projekt.